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News from Chelemhá
Video: hummingbird feeders 2009
Summary of 2008 observations in Chelemhá
Hummingbird land Chelemhá, April-May 2007
Birding Chelemhá - last week March 2007
Birding Chelemhá - March 2007
Birding Chelemhá - February 2007

Resplendent Quetzal
Quetzal.

Blue-throated Motmot
Blaukehlmotmot

Photo: Chelemha
Chelemhá Lodge.

Vogelbeobachtung in Chelemhá.

Privates Nebelwald - Schutzgebiet in den Yalijux Bergen, zwischen 2000 und 2500 m über Meeresspiegel. Eine hohe Dichte an Quetzalen (Pharomachrus mocinno) wurde in den Yalijux Bergen festgestellt, und Chelemhá ist eines der besten Gebiete um Guatemalas Nationalvogel zu beobachten. Chelemhás Nebelwald und die angrenzende Sekundärvegetation beherbergen 14 endemische Vogelarten des nördlichen Mittelamerikas.

Die Chelemhá Lodge befindet sich in 2000 m Höhe, umgeben von Sekundärwald und in der Nähe von Primärwald. Von den Beobachtungsbalkons können mehrer endemische Arten des Hochlandes des nördlichen Mittelamerikas beobachten werden, wie Hartlaubhäher (Cyanocorax melanocyaneus), Blaukehlmotmot (Aspatha gularis), Kappenschwalbe (Notiochelidon pileata), Rotnackendrossel (Turdus rufitorques) und Lasurspottdrossel (Melanotis hypoleucus). Kolobrifutterstellen werden von 8 Arten besucht, u.a. Amethystkehl- (Lampornis amethystinus), Grünkehl- (L. viridipallens) und Granatkehlnymphe (Lamprolaima rhami), siehe Video. Eine Vielzahl an Fruchtbäumen zieht fruchtfressende Arten an, wie den Blauscheitelorganisten (Chlorophonia occipitalis), den Braunrückenklarino (Myadestes occidentalis), und die Finkenbuschtangare (Chlorospingus ophthalmicus).

Der Nebelwald ist auf mehreren Pfaden zugänglich. Die häufigsten Vogelarten sind Finkenbuschtangare, Einsiedlerzaunkönig (Henicorhina leucophrys), Goldbrauenwaldsänger (Basileuterus belli) und Gilbufertyrann (Empidonax flavescens). Quetzales sind vor allem während der Brutzeit von März bis Mai gut zu beobachten, wenn ihre Rufe im Wald zu hören sind. Schluchtenguans (Penelopina nigra) sind häufig, aber sehr scheu und nicht einfach zu beobachten (am besten März bis Mai). Andere Vogelarten welche ausschließlich im Wald leben, sind Schieferklarino (Myadestes unicolor), Schwarzkehlhäher (Cyanolyca pumilo), und Rostkehl-Laubwender (Sclerurus mexicanus). Mit etwas Glück kann eine Streifentaube (Geotrygon albifacies) auf einen der Pfade gesehen werden. Einige Arten wie Rosenwaldsänger (Ergaticus versicolor), Schmuckwaldsänger (Parula superciliosa) und Huttonvireo (Vireo huttoni) kommen vor allem im von Eichen dominierten Wald in den Kammbereichen vor.

Nachtaktive Arten: Der Gelbkauz (Strix fulvescens) ist die auffäligste Eule in Chelemhá. Bis zu drei rufende Tiere können von der Lodge aus gehört werden und mit etwas Glück kann ein Kauz etlang der Waldpfade gesehen werden. Der Gnomenkauz (Glaucidium gnoma cobanense) lebt vor allem am Waldrand und in den Offenlandbereichen. Schwarzkehl-Nachtschwalben (Caprimulgus vociferus) können das ganze Jahr über gehört werden.

Die häufigsten Wintergäste sind Mönchs- (Wilsonia pusilla) und Townsendwaldsänger (Dendroica townsendi). Während der Zugzeit können mehr als 30 Zugvogelarten beobachten werden, u.a. Fichten- (Dendroica fusca), Goldflügel- (Vermivora chrysoptera), und Blauflügel-Waldsänger (Vermivora pinus).

Nur wenige Greifvogelarten werden in Chelemhá häufig nachgewiesen. Der Rotschwanzbussard (Buteo jamaicensis) ist der häufigste. Auch die auf das nördliche Mittelmerika beschränkte weißbrüstige Unterart des Eckschwanzsperbers (Accipter striatus chionogaster) brütet im Gebiet. Langschnabelweih (Chondrohierax uncinatus), Binden- (Buteo nitidus) und Krabbenbussard (Buteogallus anthracinus) werden selten gesehen.

Erreichbarkeit und Unterkunft: Eine Schotterstraße ermüglicht die Zufahrt mit Allradfahrzeug bis nach Chelemhá. UPROBON (Unión para la Protección del Bosque Nuboso / Union für den Schutz des Nebelwaldes) verwaltet ein privates Schutzgebiet in Chelemhá in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Indianerbevölkerung. Die Chelemhá Lodge befindet sich am Rand des Nebelwaldes und hat vier Doppelzimmer mit Privatbad. Beobachtungsbalkons laden zur Vogelbeobachtung ein.

Warme Kleidung für die Abende sollte mitgebracht werden. Während des Aufenthaltes in Chelemhá künnen Sie nicht nur die Vogelwelt des mystischen Nebelwaldes kennenlernen sondern auch Einblicke in die aktuelle Kultur der Maya Indianer gewinnen. Die Gemeinde Chelemhá zählt etwa 65 Familien, die in einer Maya-typischen Streusiedlung leben. An den steilen Hängen werden Mais und Bohnen, die Grundnahrungsmittel, zum Eigenverbrauch kultiviert.

Bitte beachten Sie dass alle Besuche in Chelemhá reserviert werden müssen. Füllen sie dieses Formular aus, und wir senden Ihnen Informationen über freie Zimmer und Kosten. Oder Sie können online in Kontakt treten mit UPROBON auf www.chelemha.org Back to Top

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Chelemhá? März bis Juni. In diesen Monaten liegt die Hauptbrutzeit der meisten Vogelarten, auch des Quetzals. Die Monate März bis Mai liegen in der Trockenzeit, Ende Mai beginnen die Regenfälle, die sich jedoch normalerweise auf die Nachmittagsstunden beschränken. Die Hauptblühsaison von Orchideen erstreckt sich von November bis Februar.

Wie unterstützen Sie Naturschutz und Entwicklungshilfe in Chelemhá? Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie die wertvolle Naturschutzarbeit von UPROBON. Durch den nachhaltige Tourismusprojekt werden Arbeitsplätze für die lokale Indianerbevölkerung geschaffen, welche eine alternative Einkommensquelle zum Brandrodungsfeldbau darstellt.

UPROBON unterhält freundschaftliche Beziehungen und eine Zusammenarbeit mit den lokalen Bevölkerung, wodurch sukzessive mehr Familien eine Interesse an den alternativen Landbaumethoden zeigen und somit selbst zu Naturschützern werden. Musteranbauflächen mit alternativen Kulturen demonstrieren den Q'eqchi'-Familien die Müglichkeit des Anbaus von vermarktungsfähigen Produkten sowie Pflanzen für die Ergänzung der recht eintünigen Nahrung aus Maisfladen und Bohnen.

Der guatemaltekische Naturschutzverein PROEVAL RAXMU führt ein langfristiges Vogelmonitoring-Programm in Chelemhá durch. Drei Personen aus der Q'eqchi'-Bevölkerung wurden zu wissenschaftlichen Vogelkartieren ausgebildet. Back to Top



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