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Neues von Los Andes Reserve Los Andes ist Teil des IBA Atitlán Spider Monkey in Los Andes Reserve in February 2010 Neue Diaschau Christmas Bird Count 2009 Christmas Bird Count 2008 July 2008 Christmas Bird Count 2007 ![]() |
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Riesige Mexikanische Ulme (Ulmus mexicana) im Nebelwald von Los Andes. |
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Azure-rumped Tanager (Tangara cabanisi) in der Krone einer Würgefeige im Nebelwald von Los Andes. |
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| Nistkasten mit einer heraushängenden Schmuckfeder eines brütenden Quetzal-Männchens. |
Vogelbeobachtung in Los Andes. Los Andes ist Teil eines
Netzwerks privater Naturschutzgebiete, die Wälder am Süd- und Osthang
des Vulkans Atitlán schützen. Wichtigster Lebensraum in Los Andes
ist Nebelwald zwischen 1400 und 1800 m.
Dichte und sehr feuchte Nebelwälder in den atlantischen Bergen
sind der Hauptlebensraum des Quetzals in Guatemala. An den Vulkanen entlang der
Pazifikküste ist geeigneter Lebensraum selten, aber in Los Andes können
Quetzales beobachtet werden. Los Andes war das erste mittelamerikanische Naturschutzgebiet,
welches speziell für den Schutz des Quetzals eingerichtet wurde. Seit
den 1960er Jahren wurden Bemühungen für den Naturschutz unternommen
(Bowes & Allen 1969, LaBastille et al. 1972, LaBastille 1973, 1974, 1976,
LaBastille & Pool 1978). Der Wald blieb unberührt und Nistkästen
wurden aufgehängt, um den vermuteten Mangel an natürlichen Nisthöhlen
auszugleichen. Quetzales brauchen halbverrottete, aufrechtstehende Baumstümpfe
für die Anlage ihre Nisthöhlen. Einige Paare haben tatsächlich
in den Nistkästen gebrütet. Parkwächter überwachen Nisthöhlen
und bevorzugte Fruchtbäume. Ein Versteck in der Nähe eines Fruchtbaumes
am Waldrand erlaubt die Beobachtung der Vögel in den Wintermonaten.
Eine Population der Cabanistangare (Tangara cabanisi) wurde in Los Andes im
Jahr 2000 entdeckt (M. Centeno in Eisermann & Avendaño 2006). Diese
Art ist endemisch in den Bergen entlang der Pazifikküste Guatemalas und
Chiapas', Mexiko. Parkwächter haben einige der bevorzugten Nahrungsbäume
gefunden, wo Vogelbeobachter eine gute Chance haben die Art zu sehen. Weitere
endemische Arten des Berglandes des nördlichen Mittelamerikas, die wir
während eines kurzen Aufenthaltes im April 2007 beobachtet haben, sind:
Schluchtenguan (Penelopina nigra), Blaukehlmotmot (Aspatha gularis), Grünkehlnymphe
(Lampornis viridipallens) und Icterus maculialatus.
Ein leicht begehbarer Weg von ca. 2,5 km Länge und in der Höhenlage
von 1400 bis 1700 m macht den Nebelwald in Los Andes für Naturbeobachter
zugänglich. Der Wald entlang des Weges bietet eine interessante Mischung
aus Tiefland und Hochlandvogelarten, z.B. beide Arten von Henicorhina-Zaunkönigen
(H. leucophrys und H. leucosticta) haben wir während unseres Besuches
im April 2007 beobachtet, als auch drei Arten von Motmots: Aspatha gularis,
Hylomanes momotula und Momotus momota.
Insgesamt wurden am 4. April 2007 entlang des Waldweges 59 Arten beobachtet .
Die häufigsten Arten waren die Finkenbuschtangara (Chlorospingus ophthalmicus),
Augenring-Fliegenstecher (Zimmerius vilissimus), Goldstreif-Waldsänger
(Basileuterus belli), Braunrückenklarino (Myadestes occidentalis) und
Zwergdrossel (Catharus ustulatus). Andere Arten mit mindestens fünf beobachteten
Individuen waren: Odontophorus guttatus, Penelopina nigra, Trogon collaris,
Thryothorus rufalbus, Melozone leucotis, Wilsonia pusilla, Myioborus miniatus,
Geotrygon albifacies, Aulacorhynchus prasinus, Rhynchocyclus brevirostris,
Bolborhynchus lineola, Anabacerthia variegaticeps, Pharomachrus mocinno, Chlorophonia
occipitalis, Buarremon brunneinucha, Euphonia elegantissima, Coccothraustes
abeillei, Catharus dryas, Campylopterus hemileucurus und Henicorhina leucophrys.
Die bemerkenswerteste Beobachtung war ein Sperberwaldfalke (Micrastur ruficollis),
eine seltene Art entlang der pazifischen Gebirgsabdachung Guatemalas, und
der erste Nachweis für den Vulkan Atitlán.
Verschiedene Pfade bieten Zugang zu verschiedenen offenen Habitaten in Los
Andes, wie Kaffee- und Teeplantage, Macadamia und Quininpflanzungen sowie
Sekundärgebüsch, in der Höhenlage von 850 bis 1400 m. Während
unseres Besuches im April 2007 haben wir uns auf den oberen Bereich konzentriert,
wo folgende Arten häufig waren: Campylopterus rufus, Melozone biarcuata,
Piranga ludoviciana, Aratinga strenua, Cyanocorax melanocyaneus, Thryothorus
modestus, Thraupis abbas, Catharus ustulatus und Bombycilla cedrorum.
Erreichbarkeit und Unterkunft:
Los Andes ist über Santa Barbara via Asphalt- und Erdstraße zugänglich.
Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, online auf www.andescloudforest.com,
oder telefonisch: (502) 2334-0333 oder (502) 2334-0334 .
Wir
können für Sie reservieren.
Unterkunft und Mahlzeiten werden im Familienhaus angeboten, wo vier Zimmer
mit Privat- oder Semiprivatbad erhältlich sind. Für Details besuchen
Sie bitte www.andescloudforest.org
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Los Andes? Ganzjährig. Die Brutzeit der Quetzale erstreckt sich von März bis Juni.
Wie unterstützen Sie Naturschutz und Entwicklung
in Los Andes? Als privates Naturschutzgebiet, Los Andes muss die Anforderungen
des nationalen Gesetzes für Naturschutzgebiete mit einem selbstragenden
Konzept erfüllen. Das Tourismusprogramm bietet nicht nur ein zusätzliches
Einkommen, sondern unterstützt auch die Entwicklung eines Umweltbewusstseins
in der lokalen Bevölkerung. Insgesamt wohnen 55 Familien in Los Andes,
deren Mitglieder werden ausgebildet um Verantwortung im Tourismusprogramm
zu übernehmen, z.B. Transporte zum Nebelwald via Allradfahrzeug, Zubereitung
von Mahlzeiten, und Führung von Touristen. Dadurch werden alternative
Einkommensquellen entwickelt, was die Basis für den langfristigen Schutz
des Nebelwaldes ist.
